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    BI NEWS:
  • 01.08.2015:
    Die unendliche Geschichte der B-29 von Ottmar Schweizer wurde ergänzt. Weiteres unter 'Historie'





© BI B29-raus 2016
Zuletzt aktualisiert am:
26.11.2016

Impressum


Mögglingen in der SWR Landesschau MOBIL



In der SWR-Landesschau MOBIL wurde dieses Jahr über Mögglingen berichtet. Unter anderem auch über die Ortsumgehung Mögglingen.

Hier der Link zum Video!


 



Sieben Monate Bauverzug bei B29-Umgehung Mögglingen!



Sieben Monate Verzug, weil das vom Regierungspräsidium beauftragte Ingenieurbüro nicht nach dessen Vorstellungen arbeitete und abgelöst werden musste. Diesen Stand beim Bau der Mögglinger B29-Umfahrung erfuhr die Bürgerinitiative am 12. Oktober bei ihrem Besuch des Baubüros.



Hier der Bericht der Rems-Zeitung vom 13.10.2016





Spatenstich am 27.07.2015 für die B29-Ortsumgehung Mögglingen: „Jetzt geht's los“





„Das ist wirklich ein großartiger Tag“, erklärte MdB Norbert Barthle in seiner Ansprache. Er hätte es sich vor einem Jahr noch nicht träumen lassen, diesen Spatenstich an der wichtigen Ost-West-Achse als Verkehrs-Staatssekretär wahrnehmen zu dürfen. Die Verkehrs-Infrastruktur diene dem Wohlstand und der Lebensqualität der Menschen und stärke die Wirtschaftskraft der Region.

Unter Bilder gibt's mehr zu sehen!

Link zum Video von Regio TV


Eine erste Rückmeldung zu unserer Luftballonaktion "Jetzt geht's los!" ist eingegangen:

Hallo,
heute ist ein Ballon (Jetzt geht´s los)eurer Gemeinde bei uns gelandet, komme aus Österreich, genauer gesagt aus 4192 Schenkenfelden, das sind satte 440km ;)

Schöne Grüße aus Oberösterreich
Josef Winklehner



Spatenstich am 27. Juli 2015 um 14:30 Uhr


Ort: Hafenwiesen (Ziegelfeld-Fahrradbrücke-150m Richtung Aalen


Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und beteiligen uns natürlich am Spatenstich, auf den wir so lange gewartet haben. Es sind "Alle" herzlich eingeladen und hoffen auf eine große Beteiligung!




Norbert Barthle:"In Mögglingen geht's am 27. Juli 2015 los"


Baubeginn für Mögglinger Umgehung steht!


Am 27. Juli 2015 soll es losgehen mit dem Bau der Mögglinger B-29-Südumgehung. Diesen Termin nennt der Gmünder CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Verkehrsministerium, Norbert Barthle, in einem Schreiben an Landrat Klaus Pavel.





Bezug des Baubüros


Vorort-Termin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle (MdB), Staatssekretärin Gisela Splett (MdL) und Regierungspräsident Johannes Schmalzl.




Hier der Bauplan - wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie ihn als pdf-Datei in größerem Format öffnen



Einweihung des Baubüros mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle (MdB), Staatssekretärin Gisela Splett (MdL), Regierungspräsident Johannes Schmalzl sowie den Landtagsabgeordneten Stefan Scheffold und Klaus Maier.



Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Norbert Barthle





"Alt-Bürgermeister" Ottmar Schweizer, Landrat Klaus Pavel, Klaus Maier, Inge Opferkuch, Bürgermeister Adrian Schlenker und weitere Vetreter der Bürgerinitiative B29-raus!

- in der Bildergalerie gibt's noch mehr zu sehen -


Am Freitag, den 27.03.2015 wurde das Baubüro zum Bau der B29 Ortsumgehung Mögglingen vom Regierungspräsidium Stuttgart offiziell bezogen. Vom Baubüro aus wird die Maßnahme koordiniert, überwacht und gesteuert. Die räumliche Nähe zur Baumaßnahme ist dabei wichtig für das gute Vorankommen.

"Der Bezug des Baubüros durch das Regierungspräsidium Stuttgart zeigt, dass der der Spatenstich zum Greifen nah ist", saget Norbert Barthle (MdB).

"Die Straßenbauverwaltung des Landes treibt die Maßnahme nach der Erteilung der Baufreigabe durch den Bund nun mit Hochdruck voran. Ich hoffe, dass die Ortsumfahrung die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt", betonte Staatssekretärin Gisela Splett (MdL).

"Die Entlastung der Gemeinde Mögglingen ist ein wichtiges Anliegen", sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl und fügte hinzu: "Mit insgesamt 11 Brückenbauwerken, sowie Regenklärbecken, Stützwänden und dem zugehörigen Straßenbau ist die Maßnahme B29 Ortsumgehung Mögglingen eine der größten und komplexesten Maßnahmen im Regierungsbezirk."

Für die Baumaßnahme laufen derzeit die vorbereitenden Maßnahmen auf Hochtouren. Die erforderlichen Unterlagen für die Ausschreibung der Maßnahme werden derzeit erstellt. Die Ortsumgehung erhält in jeder Richtung zwei Fahrspuren und einen Standstreifen. Die Richtungen sind durch einen Mittelstreifen baulich voneinander getrennt.

Das Bauwerk 10 (Brücke über die Rems bei Hermannsfeld plus Regenklärbecken) wird dabei voraussichtlich im Sommer begonnen. In diesem Bereich wurden bereits Rodungsarbeiten durchgeführt. Weitere Einzelbauwerke der Ortsumgehung werden daran anschließend ausgeschrieben.

Das Gesamtvolumgen der 6,9 km langen Maßnahme beträgt dabei ca. 67 Millionen Euro.

Das Regierungspräsidium Stuttgart betreibt diese Maßnahme mit hoher Priorität. Es ist geplant, die Ortsumgehung im Jahr 2018 fertig zu stellen.



Detaillierter Lageplan der Ortsumfahrung


Damit Sie sich einen Überblick über den Trassenverlauf machen können, hier der Übersichtslageplan des Regierungspräsidiums zum Herunterladen.





Ottmar Schweizer bedankt sich bei der Bürgerinitiative
„B29-raus!“

 

Liebe Mitstreiter der Bürgerinitiative B29 raus,

nun ist es schon einige Wochen her, dass uns MdB Norbert Barthle völlig überraschend die Frohe Botschaft aus Berlin nach Mögglingen überbracht hat. Dies war ein guter Tag für die Gemeinde Mögglingen, aber auch für uns, die wir so lange um die Mögglinger Verkehrslösung gekämpft und gerungen haben.

Ich möchte es nicht versäumen, mich von meiner Seite bei der gesamten Bürgerinitiative, aber auch bei jedem einzelnen Aktiven und Mitstreiter, zu bedanken! Dies ist mir ein besonderes Anliegen, weil wir uns auch nach vielen Rückschlägen und Enttäuschungen immer wieder gegenseitig motiviert und unterstützt haben. Hat der/die Eine mal den Kopf  hängen lassen oder die Lust am Mahnen und Kämpfen verloren, dann  hat die/der Andere den Faden wieder aufgenommen, den Frust weggefegt und erneut die Initiative ergriffen. Gemeinsam haben wir Ideen entwickelt, die oftmals ob ihrer Einmaligkeit oder weil sie originell waren, eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erzielt haben. Ich denke dabei beispielhaft nur an die Errichtung der Freiheitsstatue, an die Mahnwache oder an die Klingelbeutel-Sammlung.

So konnten wir, wenn oft auch mühsam, das Mögglinger Verkehrsproblem immer wieder thematisieren, bei der Politik vortragen und hohe Medienpräsenz erreichen. Ich glaube auch, dass neben der jahrelangen Begleitung der lokalen Presse auch die bundesweite mediale Berichterstattung einen wichtigen Teil zu der aktuellen Entscheidung beigetragen hat.

Das „Nicht-Aufgeben“ hat jetzt zum Erfolg geführt; darauf dürfen wir gemeinsam stolz sein! Die Umgehung, wenn sie mal gebaut ist, wird der Gemeinde Mögglingen historische Entwicklungschancen eröffnen. Dazu habt Ihr alle beigetragen und dabei mich in meinen Bemühungen um eine Lösung des Mögglinger Verkehrsproblems unterstützt.

 

Dafür sage ich persönlich: HERZLICH DANKE!

 

Ihr/Euer

Ottmar Schweizer





Die künstliche Aufregung des Landesverkehrsministers kann unsere Freude nicht trüben!

MdB Norbert Barthle zur Ortsumgehung Mögglingen:

„Die ganze Ostalb freut sich noch immer über die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, die Gelder für den Bau der B29-Ortsumgehung Mögglingen freizugeben. Die ganze Ostalb?
Nein, immer wenn der grüne Landesverkehrsminister Winfried Hermann in Ostwürttemberg zu Gast ist, versucht er, Wasser in den Wein zu gießen.“ Mit dieser Anleihe an ‚Asterix‘ kommentiert der Gmünder Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle die wiederholten Versuche des Landesministers, die überfällige Finanzierung der auch überregional bedeutsamen Maßnahme schlecht zu reden.

„Zu einer Zeit, als im Bund noch Rot-Grün regiert hat, wäre diese Kritik berechtigt gewesen,“ erinnert Barthle. „Ich habe vom Bau der B 298 in Mutlangen tatsächlich aus der Zeitung erfahren.“ Daraus habe er seine Lehren gezogen. „Bevor ich mich nach Erhalt des Briefes von Minister Dobrindt an die Presse gewandt habe, hatte ich Landesminister Hermann, Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Landrat Klaus Pavel und natürlich Bürgermeister Adrian Schlenker informiert. Auch meinen Kollegen Christian Lange habe ich vorher informiert, unter Koalitionspartnern ist das selbstverständlich.“

Wenn sich Minister Hermann über den schlechten Draht zum Bundesverkehrsministerium beklage, solle er sich vielleicht einmal selbst befragen, an wem das liegen könnte.




Sensation für Mögglingen, das Remstal und die ganze Region:

B29-Ortsumgehung Mögglingen wird 2014/2015 gebaut!

Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle überbrachte die tolle Nachricht. Die Investitionsmittel in Höhe von 67 Millionen sind jetzt laut Norbert Barthle im Bundeshaushalt fest eingestellt und projektbezogen fixiert. Es liegt eine schriftliche Zusage von Verkehrsminister Dobrindt vor.
Baubeginn soll Anfang des nächsten Jahres, vielleicht auch schon Ende 2014 sein.


Link zum Bericht der Gmünder Tagespost

Link zum Bericht der Remszeitung



Inge Opferkuch bedankt sich bei Norbert Barthle und allen die an dieser tollen Überraschung für Mögglingen beteiligt waren.




Unter Bildergalerie gibts mehr zu sehen!









Ottmar Schweizer hat die unendliche Geschichte der B29 ergänzt!


Hier der Link zu dieser unglaublichen Story!




Es ist nicht zu fassen!

Verkehrsministerium lässt Millionen links liegen

Alle paar Monate schallt es von Stuttgart gen Berlin, dass der Bund mehr Geld für den Bau von Fernstraßen locker machen soll.
Das Land Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr viele Millionen Euro, die der Bund für den Straßenbau zur Verfügung stellte, nicht rechtzeitig abgerufen. Der Grund sei zu wenig Personal.





Hier als Video der Bericht der SWR-Landesschau vom 26.02.2014



Karl Steinle versuchte im vergangenen Jahr die Ortsumgehung Mögglingen direkt bei Kanzlerin Angela Merkel anzusprechen.


Hier der Link zu dieser spannenden Geschichte




Einladung von Landrat Pavel und Bürgermeister Ottmar Schweizer an Bundesverkehrsminister Dobrindt!


Landrat Klaus Pavel und Mögglingens Bürgermeister Ottmar Schweizer haben den neuen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf die Mögglinger Ortsumfahrung aufmerksam gemacht, und ihn nach Mögglingen und in den Ostalbkreis eingeladen.


Hier der Link zum Bericht der Remszeitung vom 17.01.2014 .....



Taten statt Worte!


Leserbrief von Klaus Vogt, auf das Schreiben von Christian Lange(SPD)an Bundesverkehrsminister Dobrindt:
(erschienen in der Remszeitung, vom 11.1.2014)

Schreiben, zum Thema Ortsumgehung Mögglingen und dem Ausbau der B29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen, wie es Christian Lange (SPD) diese Woche an den neuen Bundesverkehrsminister Dorbrindt verfasst hat, gibt es im Archiv von Bürgermeister Ottmar Schweizer und der Bürgerinitiative B29-raus zuhauf. Gebracht haben sie alle nichts.
Dass es auch anders geht, hat der Unlinger Bundestagsabgeordnete Josef Rief bewiesen. Er schaffte sowohl die Umgehung der Priorisierungs-Liste des Landes Baden-Württemberg, als auch die Realisierung der Ortsumgehung Unlingen. Taten statt Worte!

Herr Lange sollte den Wählern zeigen, dass er als hochdotierter neuer Parlamentarischer Staatssekretär, vereint in der Großen Koalition mit Norbert Barthle (CDU), auch so viel Einfluss und Gewicht hat, wie der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Biberach.

Herr Lange sollte in seinem nächsten öffentlichen Brief über den positiven Entscheid des Bundesverkehrsministers zur Realisierung der Ortsumgehung Mögglingen und den Ausbau der B29 berichten. Wirkungslose öffentliche "Wählerberuhigungsschreiben" kann er sich gerne sparen.

Hier der Link zum Schreiben von Christian Lange an BVM Dobrindt, erschienen in der Remszeitung vom 09.01.2014 .....



Verkehrsminister Ramsauer in Mögglingen


Bundesverkehrsminister Ramsauer erklärt vor Ort in Mögglingen, es sei nicht das erste Mal, dass er sich über eine Priorisierung des Landes hinwegsetzt.



Weitere Links mit Videos zur Tunneleinweihung:

YouTube-Video mit den Reden der Minister

Link zum Bericht von Regio- TV

Link zum Bericht der SWR-Landesschau



Mögglinger bei Gmünder Tunneleröffnung stark vertreten!








Unter Bildergalerie gibts mehr zu sehen!






Landesliste für Bundesverkehrswegeplan: Mögglingen bleibt hinten


Mögglingens Verkehrsmisere ist zwar jüngst bundesweit durch die Medien gegangen, aber bewirkt hat dies erst einmal nichts: Gestern gab die grün-rote Landesregierung ihre Fernstraßen-Priorisierungsliste bekannt.

Mögglingen bleibt hinten.




Ortsumgehung in Reportage
der Deutschen Welle

Die DW ist die mediale Stimme Deutschlands in der Welt und ist weltweit präsent: mit sechs Fernsehkanälen und einem modernen Webangebot in 30 Sprachen.



In einer Reportage ihrer aktuellen Sendung "Politik Direkt" über die PKW-Maut und die untragbaren Zustände auf Deutschlands Straßen, geht die Sendung mehrmals auf die Situation der Ortsumgehung Mögglingen ein.





Ortsumgehung Mögglingen
ist Thema im ZDF-Länderspiegel!





Landrat Pavel:"2015 in Mögglingen starten"


Beginn der Ortsumfahrung muss eine politische Forderung sein.

Landrat Pavel betont vor dem Kreistag:"Oberste Priorität muss die Ortsumfahrung Mögglingen haben!".

Hier der Link zum Artikel der Remszeitung vom Donnerstag, 24.10.2013 .....



"Wen sollen wir wählen?"


Diese Frage stellt Ottmar Schweizer in einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Was sollten wir in Mögglingen eigentlich in Sachen Umgehungsstraße noch tun? Das fragt man sich nach dem Spatenstich für die Ortumfahrung von Unlingen. Bürgermeister Schweizer wendet sich jetzt erneut an Peter Ramsauer.


Hier der Link zum Artikel der Remszeitung vom Samstag, 14.09.2013 .....



Regionalkonferenz zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans am 25.04.2013 in Stuttgart


Ein ganzer Bus voll Mögglinger war mit der Bürgerinitiative B29-raus! in Stuttgart.

"Wir können alles - außer Straßenbau!" Mit diesem und weiteren Plakaten fuhr am Donnerstag, 25.4.13 ein Bus der Mögglinger Bürgerinitiative B29-raus! nach Stuttgart, um dort auf die Dringlichkeit der Ortsumgehung Mögglingen aufmerksam zu machen.

Unter Bildergalerie gibts mehr zu sehen!

Hier der Link zum Bericht der Gmünder Tagespresse....



Karl Steinle schrieb an Bundeskanzlerin Angela Merkel!

Hier der Bericht von Jürgen Steck von der Gmünder Tagespost:

Um es vorwegzunehmen: Er bekam sogar Antwort. Zwar nicht von Angela Merkel persönlich. Und auch erst nach mehr als vier Monaten. Und auch wenig mehr als Kanzleitrost. Aber immerhin aus dem Kanzleramt. Angefangen hat alles im vergangenen Jahr - nachdem die grün-rote Landesregierung die Bundesfernstraßenprojekte im Land der Dringlichkeit nach sortierte. Die Mögglinger Südumgehung, die mittlerweile seit fast 15 Jahren fix und fertig geplant ist, landete dabei "unter ferner liefen". Steinle, der seit mehreren Jahren die Mögglinger Bürgerinitiative "B 29 - raus!" unterstützt, wollte der Kanzlerin "vermitteln, was abläuft" und zudem wissen, wie es aussieht mit der so oft propagierten Bürgernähe. "Nach langem Hin- und Herschieben der Verantwortung", so schreibt Steinle im Oktober an die Kanzlerin, sei es "jetzt an der Zeit, dass von der politisch höchsten Instanz ein Machtwort gesprochen wird, das dem Bürger wenigstens einen Teil des verloren gegangenen Vertrauens zurückgibt und die Realisierung der Südumgehung in zeitlich greifbare Nähe bringt". Zuvor hat er minutiös beschrieben, wie viele Ministerpräsidenten, Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete und sonstigen Würdenträger als Befürworter der Mögglinger B-29-Umgehung aufgetreten sind. Er frage sich langsam, ob die "legalen Mittel ausreichend sind", eine "längst überfällige Maßnahme zur Realisierung zu bringen". Zunächst erhält Steinle als Antwort ein standardisiertes Schreiben, in dem sinngemäß steht, die Kanzlerin könne sich nicht um alles kümmern, und Steinle möge doch mal im Internet schauen, das Bundesverkehrsministerium biete dort ein umfangreiches Informationsangebot. Steinle ließ sich davon nicht abwimmeln und schrieb erneut ans Kanzleramt. Es gehen ein paar Mails hin und her. Steinle wird da hin verwiesen und dorthin. Irgendwann im November schreibt Steinle an den Regierungssprecher Steffen Seibert, dem er den bisherigen Ablauf schildert und ein "Weiterleitungssystem, das nicht weiterleitet" krtisiert. Worauf er am 6. Dezember, dem Nikolaustag, einen Anruf bekommt vom Referat Bürgerservice der Bundesregierung. Steinle lässt sich nicht abwimmeln und kann erreichen, dass der Vorgang ans Bundeskanzleramt geleitet werde, aber mit einer Antwort erst in Wochen zu rechnen sei. Aus den Wochen werden fast drei Monate. Aber Steinle kriegt dann eine Antwort aus dem Bundeskanzleramt. Dort steht wenig anderes als das, was Landrat Klaus Pavel zur ungefähr selben Zeit - auch nach mehrmonatiger Wartefrist (wir berichteten) - in einem Schreiben mitgeteilt bekommt: dass man um die Dringlichkeit der Ortsumgehung Mögglingen wisse. Dass es aber in Baden-Württemberg eine Vielzahl von miteinander konkurrierenden Projekten gebe. Dass "die sehr kostenintensive Maßnahme" Mögglingen nicht mit Mitteln des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms II gebaut werden kann und aus dem Bundeshaushalt auch nichts geht. Dennoch sei man sich der "hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Projektes bewusst", und der Ausbau der B 29 habe für die Bundesregierung "auch weiterhin sehr hohe Priorität". Steinle hat nicht damit gerechnet, dass aufgrund seines Schreibens "gleich die Bagger anrücken". Aber die Art und Weise, wie er immer wieder hin- und hergeschickt worden sei, die habe ihn schon enttäuscht. Er habe eigentlich "ein gutes Verhältnis zum System", aber wie Bürger in der Sache behandelt würden: "Keine Reaktion, dann keine Antwort auf meiner Fragen", das sei "schon schade", sagt er. Für die Sache, die Mögglinger B-29-Umgehung, will Steinle weiterkämpfen. Zusammen mit den anderen von der Bürgerinitiative. Man habe schon was in petto für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Was, das werde man dann sehen.



Jürgen Steck von der Gmünder Tagespost bringt es auf den Punkt:

"Clever sparen"

Findige Planer im Regierungspräsidium haben festgestellt, dass sie zu schmal ist, die Südumgehung, die die B29 dereinst einmal um Mögglingen herum führen soll. Ein Sicherheitsaudit habe dies ergeben. 1,50 Meter breiter als bislang gedacht muss die Straße werden. "Hätte man das nicht früher schon…?" Oder: "Wieso kommen die da jetzt erst drauf …?" Wer da jetzt auf diese Weise kleingeistig schreit, erkennt nicht die wahre Tiefe der Gedanken, die in der Umplanung stecken. In Wirklichkeit geht es nämlich um nichts weniger als um den deutschen Bundeshaushalt - genauer: ums Sparen.
Sie verstehen nicht? Ganz einfach: Wenn die Straße breiter wird, braucht man von allem mehr: mehr Grund, mehr Schotter, mehr Kies, mehr Teer und Asphalt. Dadurch wird das ganze Projekt deutlich teurer. Die Ersparnis, wenn die Straße nicht gebaut wird, ist also ebenso deutlich höher. Das machen wir dann bundesweit so: Und haben plötzlich ganz viel gespart. Clever!







Bürgermeister Schweizer: "Willkür oder Unvermögen?"

Bericht aus den Gmünder Tageszeitungen vom 13.02.2013:
Auf welcher Zeitschiene ist die Mögglinger Ortsumgehung eigentlich platziert? Das fragen sich die Mögglinger Bürger nun schon seit Jahrzehnten. Und nun bekamen die Mögglinger einen weiteren „Nadelstich“ versetzt. Dazu der Mögglinger Bürgermeister, Ottmar Schweizer: „Es gibt Vorgänge, die ein real denkender Mensch nicht mehr begreifen kann.“ Ihn treibt die Sorge um, dass in diesem Land der letzte Rest Vertrauen in die große Politik vollends verloren geht, weil Zusagen nicht eingehalten werden und Entscheidungen nicht nachvollzogen werden können. Willkür oder Unvermögen?
Aktueller Anlass für sein Unverständnis ist für Ottmar Schweizer der überraschende Bau der Ortsumgehung Wallerstein in Bayern.
Ein Beispiel: Mögglingen im Ostalbkreis. Verkehrsaufkommen auf der B 29 zwischen 25 000 und 30 000 Fahrzeuge täglich, davon rund 5600 Lkw. Geplante Ortsumgehung 6,9 km lang. 4-?spurig planfestgestellt. Kosten: 67 Millionen Euro. 55 Jahre Planungs– und Wartezeit.
Zum Vergleich: Wallerstein im benachbarten Bayern. „Erhält überraschend (!) Ortsumgehung.“ (Zitat aus Augsburger Allgemeine). Finanzierung aus dem Infrastrukturprogramm II (darauf hatte Mögglingen im vergangenen Herbst auch gehofft.) 4,3 km lange Strecke, Verkehrsaufkommen auf der B 25: 8500 Fahrzeuge täglich, davon 1600 Lkw. Kosten: 12,3 Millionen Euro. Auffällig ist, dass zum Bau der Ortsumgehung Wallerstein nach einer kostengünstigen Lösung gesucht wurde, die offensichtlich auch gefunden wurde. Man einigte sich dort auf eine sogenannte „2 Lösung“, das heißt, die Umgehung erhält wechselseitig drei Spuren.
Die Mögglinger Umgehung fällt immer wieder wegen angeblich zu hoher Kosten durch das Finanzierungssieb und durch alle Sonderprogramme des Bundes. Schweizer sagt, immer wieder habe er zusammen mit Landrat Klaus Pavel in vielen Gesprächen und Schreiben auf die hohen Kosten der Mögglinger Umgehung hingewiesen und sie hätten darum gebeten, weniger aufwändig zu bauen und Standards zurückzunehmen. Nicht nur einmal habe man gegenüber den Planern geäußert, man möge doch die kostengünstigere Dreispurigkeit (siehe Wallerstein) prüfen. Doch alle Vorschläge von unten wurden immer wieder abgelehnt. Im Gegenteil: Wie eine Ohrfeige mutet da die aktuelle Mitteilung an, man habe aufgrund eines neuen Sicherheitsaudits die Straße nunmehr um 1,5 m verbreitert. Verstehe dies wer wolle.
Schweizer sagt, man könne sich nur wundern, dass anderswo nach Lösungen gesucht werde, die dann auch zum Erfolg führen. Und weiter: „Ich sehe niemanden, der für uns umsetzbare Lösungen einfädeln will, um dieses Jahrhundertvorhaben in Mögglingen endlich auf den Weg zu bringen. Ich weiß sehr wohl, dass jetzt auch in Essingen eine Feldwegbrücke gebaut wird, um den dortigen Planfeststellungsbeschluss zu retten. Aus demselben Grund steht eine solche Feldwegbrücke seit zwei Jahren auch in Mögglingen. Die Frage sei jedoch schon erlaubt: Bauen wir Feldwege oder Bundesstraßen?





B 29-Ortsumfahrung Mögglingen: Landrat fordert Aufnahme des Projekts in neues Infrastrukturprogramm des Bundes

Zusätzliche 750 Millionen Euro sollen nach dem Willen der Bundesregierung für Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Diese Nachricht hat Landrat Klaus Pavel zum Anlass genommen, bei Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Bau der Mögglinger Ortsumfahrung ein weiteres Mal einzufordern. In seinem Schreiben an den Bundesverkehrsminister erinnert Pavel an das gemeinsame Gespräch, das Ende September dieses Jahres in Berlin gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten des Ostalbkreises stattfand. Wörtlich schreibt der Landrat: "Im Rahmen dieses Gespräches konnten wir Ihnen die objektiven Kriterien für die Dringlichkeit der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 darlegen. Darüber hinaus haben wir dargestellt, dass von Ministern und Staatssekretären mehrerer Regierungen eindeutig zugesagt wurde, dass die Realisierung der B 29-Ortsumfahrung Mögglingen in direkter zeitlicher Nähe zur Fertigstellung des Tunnels in Schwäbisch Gmünd erfolgen wird. Dies haben Sie, sehr geehrter Herr Minister Dr. Ramsauer, mit Schreiben vom 9. Februar 2010 sowie in unserem persönlichen Gespräch bestätigt.

Insbesondere haben Sie in unserem persönlichen Gespräch die große Dringlichkeit der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 anerkannt. Wie Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer in diesem Gespräch ebenfalls erläuterte, berücksichtigt der Bund die Vorschläge der Bundesländer, ist aber bei der Entscheidungsfindung an diese Priorisierung nicht gebunden. Sehr positiv hat uns Ihre Aussage gestimmt, dass bei einem weiteren Infrastrukturbeschleunigungsprogramm des Bundes vor allem die objektiven Kriterien des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Nachdem die Bundesregierung 750 Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur zur Verfügung stellt, darf ich Sie bitten, die Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 in die Liste dieses Infrastrukturprogramms mit aufzunehmen, damit entsprechend der getroffenen Absprachen die Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29, diese für den Wirtschaftsraum Ostwürttemberg äußerst wichtige Infrastrukturmaßnahme, direkt im Anschluss an die Fertigstellung der Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd realisiert werden kann.

Für Ihre Unterstützung, die Zusagen an die Bürger zu erfüllen, die darauf bereits mehrere Jahrzehnte warten, darf ich mich bedanken."





Landrat fordert Gespräche mit Bundes- und Landesverkehrsminister

Nach der inakzeptablen Priorisierung der B 29-Ortsumfahrung Mögglingen und des Streckenabschnitts Essingen-Aalen durch das Landesverkehrsministerium hat sich Landrat Klaus Pavel jetzt auch namens aller Abgeordneten und der Bürgermeister der betroffenen Städte und Gemeinden an den Bundes- und den Landesverkehrsminister gewandt und fordert persönliche Gespräch ein. Ziel ist die Überarbeitung der Prioritätenliste des Landes und der Bau der Mögglinger Umfahrung direkt im Anschluss an den Gmünder Tunnel. "Wir pochen auf die Einhaltung der politischen Zusagen von Ministern und Staatssekretären mehrerer Regierungen", betont der Landrat.

Wie bereits berichtet, haben Ministerpräsident Kretschmann und Landesverkehrsminister Hermann Mitte Juni die Priorisierung für baureife Bundesfernstraßenprojekte öffentlich vorgestellt. Die Mögglinger Ortsumfahrung und der B 29-Abschnitt Essingen-Aalen landeten dabei abgeschlagen auf Rang 16. Der Kreistag des Ostalbkreises hat deshalb auf der Grundlage eines umfangreichen Berichts der Kreisverwaltung am 24. Juli einstimmig beschlossen, die Landesregierung zu einer Überarbeitung ihrer Prioritätenliste aufzufordern. "Die Priorisierung ist aus unserer Sicht fragwürdig, weil die zugrunde liegenden Daten in Teilen nicht die Wirklichkeit treffen. Wir zweifeln vor allem an, ob die Kosten aller bewerteten 20 Maßnahmen tatsächlich auf der gleichen Basis ermittelt wurden, was Planungstiefe, Preisstände und Richtliniengrundlagen betrifft. Auch die Differenz zwischen den bisher genannten Kosten unserer Maßnahmen im Investitionsrahmenplan des Bundes, der im Dezember 2011 aufgestellt wurde, und der nun vom Land angesetzten Kostensummen irritiert uns", erläutert Pavel. "Wenig transparent scheint weiter die Fortschreibung der Nutzen-Kosten-Verhältnisse. Auch die zugrunde gelegten Verkehrszahlen sind aus unserer Sicht nicht zutreffend. Zudem fordern wir ein, dass die B 29 als Streckenzug, der eine großräumige Verbindungsfunktion erfüllt, bewertet wird. In der aktuellen Priorisierung wird die B 29 lediglich als überregionale Verbindung zwischen einem Oberzentrum und einem Mittelzentrum gewertet. Dabei wird deutlich verkannt, dass der Raum Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd in seiner Gesamtheit mindestens eine oberzentrale Teilfunktion einnimmt und die B 29 zudem eine Alternativachse zur A 8 zwischen den Oberzentren Stuttgart und Augsburg ist. Weitere, zu wenig berücksichtigte Aspekte sind die Verkehrssicherheit und die massive nachweisliche Lärmbelastung der Anwohner der Ortsdurchfahrt Mögglingen, die enteignungsgleiche, weil gesundheitsgefährdende, Tatbestände erreicht hat. Diese und weitere Kritikpunkte haben wir in unserer Sitzungsvorlage detailliert aufgearbeitet. Gemeinsam mit unseren Bundes- und Landtagsabgeordneten möchte ich deshalb sowohl mit Bundesverkehrsminister Ramsauer als auch mit dem Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann, persönliche Gespräche führen. Insbesondere die Ortsumfahrung Mögglingen muss - wie vielfach zugesagt - unmittelbar nach dem Tunnel Schwäbisch Gmünd kommen!"

Alle Abgeordneten im Kreis, Oberbürgermeister Martin Gerlach, und die Bürgermeister Hofer und Schweizer haben außerdem gemeinsam mit dem Landrat eine "Erklärung zur Priorisierung von baureifen Bundesfernstraßen durch die Landesregierung von Baden-Württemberg" unterzeichnet. Darin stimmen sie der Sitzungsvorlage für den Kreistag zu und appellieren gleichzeitig an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Gespräche zur Finanzierung und zum Baubeginn primär der Ortsumfahrung Mögglingen und im weiteren des Abschnitts Essingen-Aalen zu führen, damit die Maßnahmen begonnen werden können. "Bei einer korrekten Bewertung der Ortsumfahrung Mögglingen würde diese Maßnahme in Gruppe 1 der Prioritätenliste des Landes fallen und damit zum Bereich "Baubeginn ab 2014/2015 möglich" zählen", ist sich der Landrat sicher.





So nicht! Herr Verkehrsminister Hermann!

Die Fakten von Bürgermeister Ottmar Schweizer


Broschüre von Bürgermeister Ottmar Schweizer zur Ortsumgehung Mögglingen .....


Zusammenfassung

• Priorisierung durch das Land nicht notwendig!

• Der Bund entscheidet!

• Mögglinger Umgehung ist begonnene Maßnahme!
- Ausführungsplanung fertig
- Feldwegebrücke war Baubeginn
- Flurbereinigung läuft
- 35 ha Grunderwerb getätigt
- Westtangente als Zubringer im Bau
- Zusage Bund: Weiterbau nach Tunnel Gmünd

• Die Region sieht Mögglinger Umgehung als Nr. 1!

• Breiter Konsens in der Bürgerschaft!







32.000 Fahrzeuge fahren täglich durch Mögglingen!

Die schlimmsten Befürchtungen wurden übertroffen!
Es wurde zwar immer wieder von mehr als 25.000 Fahrzeugen gesprochen, doch die Zählung der Bürgerinitiative B29-raus! am Donnerstag, den 12.07.12 übertraf diese Einschätzung noch bei weitem.


Bericht der Rems-Zeitung vom Mittwoch,18. Juli 2012 .....



Auswertung der Verkehrszählung vom 12.07.12

Wie wichtig der Ausbau der B29 für die Wirtschaft in Ostwürttemberg ist, zeigt die Herkunftsübersicht der LKW-Zählung vom 10.05.2012

LKW-Herkunft




Link zum Video auf Regio TV vom 12.07.12

Link zum Video auf Regio TV vom 20.06.12



In einer Aktion der Bürgerinitative B29-raus am Donnerstag, 12.07.2012 werden 24 Stunden alle PKW auf der B29 in Mögglingen gezählt.



Unser Sonderfahrzeug "B29-raus!" macht seit Tagen auf die unhaltbaren Zustände für die Anwohner der B29 aufmerksam.


In der Bildergalerie gibts mehr zu sehen.



24 Stunden werden alle Autos in Mögglingen gezählt

Aktion der Bürgerinitative B29-raus am Donnerstag, 12.07.2012!
Jeder sagt etwas, jeder schreibt etwas, doch geschehen tut nichts und Entscheidungen werden mit falschen Daten gefällt. Deshalb wird die BI B29-raus am Donnerstag den 12.07.2012 eine 24-stündige Verkehrszählung durchführen. Zu dieser Aktion wurden auch alle Bundes- und Landtagsabgeordneten des Ostalbkreises eingeladen.


Bericht der Rems-Zeitung vom Dienstag,11. Juli 2012 .....



Wir werden weiterkämpfen!

Und dabei gibt es in Zukunft auch keine Rücksichtnahme mehr auf politische Empfindlichkeiten. Wie in der Presse vom 20.06.2012 in den unten eingefügten Links zu entnehmen ist, schieben sich die Landes- und Bundespolitiker der großen Parteien die Verantwortung gegenseitig in die Schuhe. Ein Verhalten, dass die Mögglinger bereits seit Jahrzehnten kennen.

Bürgermeister Ottmar Schweizer hat bei einem Treffen der Helfer der Bürgerinitiative B29-raus die Daten und Fakten erläutert.

Priorisierungsliste


In der Bildergalerie gibts mehr zu sehen.


Scheffold:"Mögglingen so ohne jede Perpektive..."



Maier betont die Objektivität des Priorisierungsverfahrens...



Barthle entsetzt über die Behandlung Mögglingens...




Umgehungsstraße weit hinten auf Priorisierungsliste

Der Bau der Ortsumgehung Mögglingen ist nach einer Entscheidung des Landes wieder in weitere Ferne gerückt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Nachmittag die Prioritätenliste für baureife Fernstraßenprojekte veröffentlicht. Dabei wird sowohl die Ortsumgehung Mögglingen wie auch der Ausbau der B29 zwischen Aalen und Essingen unter mittelfristige Projekte aufgeführt. Zehn Projekte im Land werden als dringlicher eingestuft und könnten nach Einschätzung des Landes in den kommenden drei Jahren in Angriff genommen werden.





Infrastrukturforum B29 in Westhausen

Nur wenn alle an einem Strang ziehen, haben wir noch eine Chance für die kurzfristige Realisierung der Ortsumgehung Mögglingen. Darum müssen wir kämpfen und die entsprechende Aufmerksamkeit erregen. Dies war der einhellige Tenor beim B29-Infrastrukturforum der JU-Aalen in Westhausen. Die Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger (Mitglied im Verkehrsausschuss), sowie MdB Roderich Kiesewetter aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim machten dies erneut deutlich.
Erfreulich für die Bürgerinitative B29-raus war die Solidarität aller Anwesenden: "Mögglingen kommt zuerst und wir unterstützen euch dabei!"




Mögglinger Bürgermeister bestärkt Bundesverkehrsminister in Sachen Pkw-Maut

In einem persönlichen Schreiben hat der Mögglinger Bürgermeister Ottmar Schweizer den Bundesverkehrsminister, Peter Ramsauer, im Hinblick auf die aktuelle Diskussion in seinen Bemühungen um die Einführung einer Autobahnvignette für Pkw bestärkt. Schweizer weist in seinem Schreiben an Ramsauer darauf hin, dass er zur Aufstockung der Verkehrshaushaltsmittel keine Alternative zur Einführung einer Pkw-Maut auf Autobahnen sieht.

Onlinebericht der Remszeitung

Onlinebericht der Remszeitung

Nachgeblättert in unserer
"Unendlichen Geschichte"


Zählaktion der BI am 10.05.2012


Weil wir unsere Südumgehung wollen und brauchen, machen wir trotz der negativen Aussagen von Land und Bund weiter. Unsere Aktion am 10.05.2012 hieß Lkw-Verkehrszählung rund um die Uhr.

Exakt 5735 Lastwagen quälen sich binnen 24 Stunden durch Mögglingen.
Besonders massiv ist es in der Zeit zwischen 7 und 13 Uhr: Da sind es für beide Richtungen gezählt insgesamt 2224 Lastwagen.
Hinzu kommen noch einmal 721 Lastwagen, die nach oder von Heubach unterwegs sind. Auffallend: Selbst in der tiefen Nacht von Mittnacht bis zwei Uhr fährt immer noch jede Minute ein Lastwagen durch den Ort.

Bei einer unserer Demonstrationen 1999 war Verkehrsminister Hermann (damals MdB) vor Ort. Seine damalige Prognose:
"2010 hat Mögglingen seine Ortsumgehung"! Er könnte sich aber auch eine verkehrsrechtliche Maßnahme, wie z.B. ein Nachtfahrverbot für Lkws vorstellen.

In der Bildergalerie gibts mehr zu sehen.

Bericht der Rems-Zeitung vom Samstag,12. Mai 2012 .....





Klingelbeutelaktion - ein voller Erfolg!

In Presse, Radio und Fernsehen sorgte unsere Klingelbeutelaktion vom 28.03.12 für Aufsehen. Mitglieder der Bürgerinitiative sammelten mit roten Beuteln von Autofahrern Geld für den Bau der Mögglinger Ortsumgehung. Die Auto- und Brummifaher reagierten überwiegend mit Verständnis. Das gesammelte Geld geht symbolisch dem Bundesminister für Verkehr in Berlin zur Finanzierung der Ortsumgehung B29 zu.

Die Bürgerinitative wird mit weiteren Aktionen auf den notwendigen Ausbau der Ortsumgehung Mögglingen aufmerksam machen!

In der Bildergalerie gibts mehr zu sehen.


Verkehrsminister Hermann beim 1. Verkehrsforum des Landratsamtes am 19.03.2012:"Mögglingen ist nicht begonnen!"

Eine Maßnahme, bei der nur ein kleines Bauwerk errichtet wurde, damit der Planfeststellungsbeschluss nicht mehr verfallen kann, sei kein Baubeginn. Begonnen sei ein Bundesstraßenprojekt erst, wenn Berlin sein Okay für den tatsächlichen Start gegeben habe.

OB Arnold aus Schwäbisch Gmünd:"Mögglingen muss so schnell wie möglich kommen, alles andere versteht kein Mensch"

Landrat Klaus Pavel:"Viel Vertrauen in die Politik ist dadurch verloren gegangen, dass Zusagen nicht eingehalten wurden". Er fügte sarkastisch hinzu, vielleicht müsse man einfach den Gmünder Tunnel ab jetzt langsamer bauen, um das Versprechen, mit Mögglingen werde unmittelbar im Anschluss begonnen, noch einhalten zu können.





Die Initiative "B29-raus!" bedankt sich ganz herzlich bei den vielen Mögglinger Bürgern, die bei den beiden Aktionen am 24.02.12 und 01.03.12 mitgemacht haben!




Zweite Aktion der BI B29-raus am 01.03.2012:


Und es folgt der zweite Streich: Am Donnerstag machte die Mögglinger Bürgerinitiative „B 29 – raus!“ wieder Ernst und die B 29 dicht.







B29-raus Aktion am 24.02.2012:
Ein guter Stau in Mögglingen!


Die Bürgerinitiative "B29-raus" mischt sich mit rund 30 Fahrzeugen in den Verkehr der B29. Alle fahren nur mit 29km/h.
Der gewollte Stau reicht von Hermannsfeld bis zur Tankstelle nach Böbingen. Landrat Klaus Pavel sagt:" Ich unterstütze dies und auch alle anderen, kommenden Aktionen ausdrücklich". Er spüre wie zurzeit wieder Zug in die zwischen Stuttgart und Berlin festgefahrene Situation komme.




Landrat Klaus Pavel und BM Ottmar Schweizer beobachten vom Bahnübergang,wie sich der Stau aus Richtung Böbingen aufbaut.


BM Ottmar Schweizer beim SWR4 - Interview


Landrat Klaus Pavel im Interview mit Radio7.




Gemeinsame Erklärung des Landrats, der Bürgermeister und der Abgeordneten zur B 29 und zu Mögglingen:



Zum Ausbau der Bundesstraße 29 fand am Donnerstag, 16. Februar 2012 im Rathaus in Mögglingen ein Spitzengespräch unter Beteiligung der Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle (CDU), Christian Lange (SPD), Roderich Kiesewetter (CDU), der Landtagsabgeordneten Klaus Maier (SPD), Dr. Stefan Scheffold (CDU), Winfried Mack (CDU), der Bürgermeister Ottmar Schweizer (Mögglingen), Wolfgang Hofer (Essingen) und Landrat Klaus Pavel statt.

In einer intensiven und konstruktiven Diskussion wurde die Bedeutung der Bundesstraße 29 als wichtigste Verkehrsachse im Ostalbkreis und als eine der bedeutendsten Entwicklungslinie im Land Baden-Württemberg hervorgehoben. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass die Bundesstraße 29 den Verkehr nicht mehr aufnehmen kann und daher gesamthaft ausgebaut werden muss. Alle Beteiligten stimmten überein, dass für die Ortsumfahrung Mögglingen, für die der Plansfeststellungsbeschluss seit 27.09.1999 besteht und für den Abschnitt Aalen-Essingen für die der Planfeststellungsbeschluss seit 17.03.2003 besteht, ein Verfall beider Planfeststellungen nicht in Kauf genommen werden darf.

Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass die Ortsumfahrung Mögglingen die höchste Priorität aller Straßenbaumaßnahmen im Ostalbkreis besitzt und der Weiterbau der Ortsumfahrung Mögglingen, wie zugesagt, unmittelbar direkt im Anschluss an die Fertigstellung der Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd erfolgen muss. Dies wurde in einer gemeinsamen Erklärung zum Ausbau der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der Bundesstraße 29 festgehalten.

Mit dieser Erklärung soll der politische Druck deutlich verstärkt werden. Klares und eindeutiges Signal soll sein, dass alle politischen Mandatsträger die oberste Priorisierung der Ortsumfahrung Mögglingen ohne "wenn und aber" erklären und jeweils sich in ihrer Zuständigkeit dafür mit aller Macht einsetzen.

Die Erklärung wird an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sowie an Landesverkehrsminister Winfried Hermann übersandt. Ferner wird sie dem Kreistag des Ostalbkreises in der Sitzung am 06.03.2012 zur Zustimmung vorgelegt.


Erklärung zum Ausbau der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B29




B29-raus Aktivitäten


Es ist immer wieder ein kleineres Häufchen von Getreuen und Unentwegten, die sich zu Veranstaltungen der Bürgerinitiative B29-raus treffen. Manchmal wünschen sich die Initiatoren und Sprecher doch eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung, denn diese Straße aus dem Ort hinaus zu bekommen, ist das größte Anliegen der Mögglinger Bevölkerung und der Gemeinde insgesamt. Wenn dieses Jahrhundertprojekt auf der Kippe steht, dann muss die Gemeinde zusammenstehen und kämpfen. Wo ginge dies besser als in einer Bürgerinitiative. Diese Bürgerinitiative B29-raus ist kein Verein! Jeder, dem die B29 in Mögglingen ein Anliegen ist, kann hier jederzeit mitmachen, Ideen einbringen, unterstützen und kämpfen. Das bürgerschaftliche Engagement ist derzeit unbedingt notwendig, denn die Mögglinger Ortsumgehung befindet sich in einer ganz entscheidenden Phase. Wenn es jetzt zeitnah nicht gelingt, einen "echten Baubeginn" zu terminieren und die Mögglinger Ortsumgehung als Baumaßnahme zu platzieren, dann droht uns wirklich der St. Nimmerleinstag.
Deshalb rufen wir heute zum Mitmachen auf: Erklären Sie sich zur aktiven Mitarbeit bereit, wenn Sie angesprochen werden. Besuchen Sie Veranstaltungen der Bürgerinitiative. Entwickeln Sie kreative Ideen mit uns zusammen. Kämpfen Sie mit uns für die verkehrliche Erlösung unserer Gemeinde!



Jetzt erst recht!
Wir geben nicht auf!


Die Bürgerinitiative "B29 raus" traf sich zu einem Meinungsaustausch am Mittwoch, 07.12.2011, 19:00 Uhr, im Gasthof "Reichsadler".
Die Bürgerinitative wird nicht resignieren. Das machte sie in dieser Versammlung deutlich. Die Landesschau BW berichtete am 8.12.2011 um 19:45 über die Mögglinger Ortsumgehung.

SWR-Redakteur Bernd Schlecker beim Interview


Ottmar Schweizer erläuterte der Versammlung die aktuelle Situation.

Bericht der Rems-Zeitung vom Donnerstag, 8. Dezember 2011 .....



Karte

 

Mögglingen liegt in Baden-Württemberg, im Herzen des Ostalbkreises und damit im Süden Deutschlands "mittendrin".

Urkundlich erwähnt wurde Mögglingen erstmals im Jahre 1143 - heute leben hier rund 4.150 Menschen und rund 750 Arbeitsplätze findet man am Ort.
Seit 1991 sind wir partnerschaftlich mit Saleux in der Nähe von Amiens in Frankreich verbunden.


Das Gemeindewappen ist ein schwarzer Bracke auf weißem (silberfarbenem) Grund mit heraushängender Zunge. Das Innenministerium hat der Gemeinde am
15. Februar 1957 auf deren Antrag das Wappen der Ruchen (Ruhen, Rugen) von Mechelingen verliehen, die sich urkundlich erst im 14. Jahrhundert als Gmünder Bürger nachweisen lassen. Es darf angenommen werden, dass ihr Geschlecht vor dem Umzug in die Stadt als Ortsadel in Mögglingen gesessen ist. Da das ursprüngliche Familienwappen nur in Siegelabdrücken überliefert ist, wurden die Farben des Gemeindewappens frei gewählt.

Die im Wappenwesen beliebte Hunderasse der Bracken wurde überwiegend zur Jagd eingesetzt. Heute werden Bracken wieder gezüchtet und erfreuen sich bei Jägern und Forstleuten steigender Beliebtheit.


Verkehrsaufkommen heute bis 2020

Auszug aus Schreiben vom 12.11.2008 des Landratsamtes Ostalbkreis:
Derzeit befahren die Orsdurchfahrt Mögglingen 22.400 bis 26.400 Kfz pro Tag bei einem Schwerlastanteil von 15 bis 16 Prozent (ca. 3500 Lkw pro Tag). Die Verkehrspronose 2020 ergibt für die Ortsdurchfahrt Mögglingen ohne Umgehung eine Belastung von 31.000 Kfz pro Tag wobei mit einer Ortsumfahrung die Belastung um rund 22.000 Kfz pro Tag gesenkt werden kann. Die Ortsumfahrung Mögglingen ist seit 27.September 1999 planfestgestellt. Der Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B29 ist verlängert bis Januar 2011. Somit warten die Mögglinger Bürgerinnen und Bürger nach 10 Jahren der Planfeststellung auf die Realisierung dieser für den Wirtschaftsstandort Ostalbkreis und die Gemeinde Mögglingen so wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahme. Dieser Planfeststellungsbeschluss könnte nochmals um fünf Jahre, bis zum Jahres 2016, verlängert werden. Eine solche Verlängerung ist jedoch mit einem enormen Verwaltungs- und Kostenaufwand verbunden. Deshalb wäre ein Baubeginn vor Januar 2011 aus volkswirtschaftlicher Sicht mehr als sinnvoll.

Die Voraussetzungen hierzu wären günstig, da das Land Baden-Württemberg im Auftrag des Bundes bereits mit dem Grunderwerb begonnen hat. Die für das Vorhaben notwendige Flurneuordnung ist in Vorbereitung.